Eine neue Betrachtungsweise der Schmerzen die mit einer Krebserkrankung auftreten Die Connectivtherapie©


Schmerzen, die bei einer Krebserkrankung auftreten sind eine harte Realität.  Zu der Konfrontation mit einer oft tödlichen Erkrankung kommt noch die Angst vor andauernden Schmerzen. Die üblichen Behandlungsmethoden (Morphine)  verhindern oft, dass der Patient bei vollem Bewusstsein ist und er normale Relationen mit seiner Umgebung beibehalten kann.

Wie kann man Schmerzen lindern, damit der Patient weniger von diesen Medikamenten abhängig ist?

Die Auswirkungen der Schmerzen

Schmerzen treten oft bei Krebserkrankungen auf. Die Umfrage des „European Pain in Cancer Institute“  (EPIC) ist die grösste Befragung zu Schmerzen bei Krebserkrankungen in Europa (Juni 2007) und ergab folgende Informationen:

- 68 % der betroffenen Personen fühlen sich in ihrem täglichen Leben durch Schmerzen
 beeinträchtigt
- 38 %  sagen, dass die Schmerzen unerträglich sind
- 72 %  glauben, dass ihre Umgebung sie nicht verstehen kann 


Aber das besorgniserregendste Phänomen ist das folgende: Es handelt sich um eine Studie von Larue und Coll, publiziert in „Multicenter study of cancer pain and ist treatment in France, Br med J, 1995, 310:1034-73“. Gemäss dieser Studie klagen 57% der befragten Personen über Schmerzen, die nicht im Bereich des erkrankten Körperteils auftreten. Und 59% der als heftig bezeichneten Schmerzen werden nicht korrekt behandelt. Dies zeigt klar die Probleme im Kampf gegen die sogenannten Krebsschmerzen auf; ohne von den sekundären Begleiterscheinungen der Medikamente zu sprechen.

Ursachen der Schmerzen

Die Hauptursache (ca. 70%) steht im Zusammenhang mit dem Wachstum des Tumors.
Sie entstehen durch einen Entzündungsprozess, ausgelöst durch Absonderungen des Tumors;  durch den Befall von Organen, wobei die Schmerzen bis in die Muskeln und die Haut ausstrahlen können; oder durch Knochen- / Gelenkschmerzen, die oft durch Metastasen in
den Knochen ausgelöst werden.
Ein nicht unwesentlicher Teil der Schmerzen wird durch die Behandlung ausgelöst: Nachoperative Konsequenzen, Irritationen, ausgelöst durch Chemotherapien, oder
Nervenreizungen ausgelöst durch Radiotherapien; nicht zu ignorieren sind die Patienten 
mit Morphinabhängikeit …
Nur 3% bis 10% der Schmerzen stehen nicht in Zusammenhang mit Krebserkrankungen.
Um die Komplexität  dieser Schmerzen besser verstehen zu können, signalisieren - laut der International Association for the Study of Pain (IASP) -  40% der behandelten Patienten, deren Schmerzen durch eine Krebserkrankung ausgelöst wurden, mindesten vier schmerzhafte Stellen am Körper.

Die Hauptursache der Schmerzen: Krebsmetastasen

Sie sind die Hauptursache der kaum linderbaren Schmerzen. Sie entwickeln sich vor allem in den Lungen, der  Leber, den Knochen. Allein bei den Knochenmetastasen werden 79% der Schmerzen als unerträglich bezeichnet.

Die klassischen Behandlungen

Je nach Stärke der Schmerzen und unter Berücksichtung von therapeutischen
Einschränkungen, werden folgende klassische medizinische Behandlungen angewendet:

- Peripher anwendbare Analgetika
- Allgemein bekannte Analgetika       
- Starke morphinhaltige Analgetika
- Eventuell eine chirurgische Intervention; diese ist aber nicht immer durchführbar
- oder wünschenswert

Medikamentöse Behandlungen erzeugen zahlreiche Nebeneffekte, trotz grosser
Fortschritte in der letzten Zeit: Übelkeit, Störungen des Libido, und vor allem Beeinträchtigungen der persönlichen Beziehungen treten bei der Einnahme von
starken Medikamenten häufig auf.

 

Wie gegen durch eine Krebserkrankung ausgelöste Schmerzen angehen?

Die Anwendung der Connectivotherapie©

Bei dieser Behandlung werden keine medizinischen Massnahmen angewendet. Es werden also keine Medikamente oder chemischen Produkte abgegeben. Die Behandlung folgt den Prinzipien der Reflexotherapie, aber die Funktionen sind viel komplexer und reagieren auf besondere Art auf das autonome Nervensystem (SNA).

Die Schmerzmechanismen sind komplex. Die Schmerzinformationen folgen hauptsächlich den Fibern A Delta in einem schnellen Verlauf, und C mit einem langsamen Verlauf. Die kürzlich erfolgten Untersuchungen zeigen, dass die Schmerzimpulse nicht durch den Nerv weitergeleitet werden , sondern durch die Art, wie das Hirn und seine Verbindungen die Impulse der verschiedenen Neuronen synchronisieren. Neue Hypothesen entstehen an
den Grenzen der Neurologie, der Kybernetik und der Physik. Im neurologischen Bereich beginnt der Schmerzprozess bereits lange vor dessen Wahrnehmung durch den Patienten, dies vor allem bei starken somatischen und chronischen Schmerzen.
Die Connectivotherapie© berücksichtigt alle diese Prozesse. Schmerzen, die als Konsequenz einer Operation oder bei einer Krebserkrankung auftreten, haben immer einen neurologischen Ursprung.

Es ist paradox, aber je grösser und unterschiedlicher die Schmerzen sind, desto grösser sind die Chancen, dass mit der Connectivotherapie© eine Linderung erreicht werden kann. Da die Nerven auf chemische Substanzen reagieren ist es von Vorteil, wenn die Behandlung nicht während, sondern nach einer Chemotherapie erfolgt.  Es sind also Patienten in der Endphase einer Krebserkrankung oder mit verbreiteten Metastasen, die die besten Linderungserfolge erfahren.

Gibt es erste Resultate?

Im Durchschnitt wird bei einem Krebspatienten mit einer palliativen Behandlung, ohne Morphinabgabe, eine  Schmerzlinderung zwischen 15% und 70% gegenüber dem Behandlungsbeginn erreicht.

Welche Informationen werden für diese Behandlung benötigt?

Die Connectivotherapie© ist keine therapeutische Massnahme, sie benötigt also nicht Informationen derselben Art wie die allopathische Medizin. Allerdings sind Resultate von Analysen, die von Medizinern in Auftrag gegeben wurden ( Scintographie, Tomographie, Magnetresonanz, …) nützlich oder sogar notwendig. um die betroffenen Herde genau zu lokalisieren, die die Art und Weise stören, wie das Nervensystem seine Stimulanten behandelt. Detaillierte Rapporte von Operationen sind ebenfalls sehr nützlich. Über jede Änderung der Medikamentenabgabe muss informiert werden, damit die Therapie unter den besten Voraussetzungen durchgeführt werden kann.

Daher ist es wichtig, dass die Person, die unter Schmerzen nach einer Krebserkrankung
leidet, ein Maximum an Informationen zusammenträgt, bevor sie einen Connectivotherapie© beginnt.
Die Connectivotherapie© hat auch andere Informationsquellen um angewendet zu werden. Aber bestmögliche Resultate sind nur korrekt realisierbar, wenn die Informationen exakt sind. Jede Therapie besteht aus mehreren Behandlungen von ca. eineinhalb Stunden. Jede Sitzung ist verschieden. Vorzugsweise werden die Behandlungen am Wohnort des Patienten durchgeführt, wo er sich wohl fühlt.

Personen, die einen Connectivotherapie© wünschen müssen in guter psychischer Verfassung sein, um die Kriterien des Schmerzsyndroms korrekt beschreiben zu können.

Schlusswort

Ohne den Anspruch ein Allheilmittel zu sein, ist die Connectivotherapie© vor allem in unkontrollierbaren Schmerzsituationen von grosser Wirksamkeit. Damit kann die Lebensqualität von Krebspatienten mit Metastasen stark verbessert werden. Da absolut keine Medikamente verwendet werden, wird das Auftreten von Nebenwirkungen sehr limitiert.
 


 

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